Drohnenwetter —
Kein Standort gewählt
In Modulebene · GTI
—W/m²
Noch nicht abgefragt
600
03006009001200
Standort und Ausrichtung prüfen, dann Wert abrufen.
Verlauf letzte 60 Minuten
Horizontal · GHI
—
Fenster ≥ Schwelle heute
—
Gegenprobe DWD
—
Modell ICON-D2
—
Prognose, keine Messung

Modulausrichtung

Flugtauglichkeit

Noch nicht abgefragt.

Fotogrammetrie

Noch nicht abgefragt.
Sonnenhöhe
—
Schattenfaktor
—
Diffusanteil
—

Wind nach Höhe

Böen in 10 m
—
Richtung
—

Bewölkung

—/8
Untergrenze geschätzt
—
Sichtweite
—

Einstrahlung heute

Satellit gemessen ICON-D2 Prognose Schwelle

Wetter · nächste 7 Tage

Temperatur Niederschlag mm/h Bewölkung jetzt

Aussicht 14 Tage

Gespeicherte Standorte und Koordinaten
Zum Speichern einen Namen eintragen — dann steht die Baustelle beim nächsten Mal oben in der Liste.
Einstellungen

Grenzwerte

DWD und Satellit liefern im 10-Minuten-Takt, häufiger abrufen bringt keine neueren Werte. Im Hintergrund wird nicht abgerufen; kommt die App wieder nach vorne, wird nachgeholt. Der Stand steht oben im Kopf.
Kein Normwert, sondern eine Empfehlung für die Bildqualität: Wind kühlt den Temperaturunterschied weg. Geht nur in die 14-Tage-Aussicht ein, nicht in die Flugtauglichkeit — dort gilt die Böengrenze.

Open-Meteo API-Schlüssel

Wie gerechnet wird

Einstrahlung in Modulebene

Die Hauptzahl ist die Einstrahlung in Modulebene (GTI) aus der Satellitenmessung EUMETSAT MTG, aufbereitet über Open-Meteo: Raster rund 2,5 km, 10-Minuten-Takt, etwa 20 bis 25 Minuten Verzögerung. Das Modell ist im Abruf ausdrücklich festgelegt (satellite_radiation_seamless) — ohne diese Festlegung liefert die Schnittstelle eine Mischung aus Messung und Prognose, beschriftet als Messung.

Die Schwelle kommt aus IEC 62446-3: mindestens 600 W/m² in Modulebene. Ab 700 steht dort „mit Reserve“, zwischen 600 und 700 „knapp“ — dann während des Flugs nachmessen. Darunter ist die Aufnahme nicht normkonform. Die Schwelle ist unter Einstellungen änderbar.

Alter: ab 45 Minuten gilt ein Wert als veraltet, ab 90 Minuten ist er keine Entscheidungsgrundlage mehr. Verlauf 60 Minuten: sechs 10-Minuten-Werte — hält der Wert die Schwelle, oder schwankt er darum herum.

Gegenprobe DWD ist eine echte Bodenmessung der Globalstrahlung an der nächsten DWD-Strahlungsstation, über Bright Sky abgerufen. Der DWD misst nur horizontal; die Umrechnung auf die Modulebene läuft über die Erbs-Korrelation und das Hay-Davies-Modell — ein Rechenweg, kein Messwert in Modulebene. Die Station kann Dutzende Kilometer entfernt sein, die Entfernung steht deshalb immer dabei. Weichen Satellit und DWD um mehr als 20 % ab, erscheint eine Warnung.

Modell ICON-D2 ist die DWD-Vorhersage zum selben Zeitpunkt. Weichen Messung und Modell stark voneinander ab, ist die Lage instabil.

Satellitenwerte sind ein Flächenmittel, keine Punktmessung. Für einen normkonformen Prüfbericht bleibt die Messung mit Pyranometer in Modulebene am Standort erforderlich — diese App ist die Plausibilitätsprüfung davor.

Modulausrichtung

Neigung und Ausrichtung bestimmen, wie viel der Einstrahlung in der Modulebene ankommt. Deshalb hängt die Hauptzahl an diesen beiden Angaben — bei jeder Anlage neu einstellen.

Bei Ost-West-Belegung wird auf eine gegenläufige Ost-West-Aufteilung gerechnet. Der Mittagswert liegt dann deutlich unter der Horizontalstrahlung.

Flugtauglichkeit

Jede Zeile trägt den Messwert, den Grenzwert und eine Ampel — man sieht, woran eine Sperre hängt. Die Grenzwerte sind Voreinstellungen für ein typisches Fluggerät und ersetzen keine Prüfung des Betriebshandbuchs. Änderbar unter Einstellungen.

Wind, Temperatur, Taupunkt, Bewölkung, Sicht kommen aus den DWD-Beobachtungen über Bright Sky, Station und Entfernung stehen dabei. Ein Taupunktabstand unter 2 K heißt Nebel oder Klareis am Gerät.

Der Kp-Index kommt von der NOAA SWPC. Er misst die geomagnetische Aktivität; ab dem eingestellten Wert sind Störungen bei GPS und RTK möglich.

Fotogrammetrie

Hier zählt nicht die Menge Sonne, sondern die Gleichmäßigkeit des Lichts. Gleichmäßig bedeckt ist grün, aufgelockert ist gelb bis rot: wandernde Schattenkanten stehen in aufeinander folgenden Bildern an verschiedenen Stellen und kosten mehr Auswertequalität als ein gleichmäßig dunkler Himmel.

Sonnenhöhe unter 15° ist rot (streifendes Licht), unter 25° gelb. Der Schattenfaktor mal Objekthöhe ergibt die Schattenlänge — bei 20° wirft ein 10-m-Baum 27 m Schatten. Ein hoher Diffusanteil heißt weiches, schattenarmes Licht.

Die Schwankung kommt aus dem 10-Minuten-Satellitentakt. Unter geschlossener Decke ändert sich die Helligkeit gleichmäßig über das ganze Bildfeld — das ist über die Belichtung beherrschbar und nur ein Hinweis, kein Grund für Rot.

Wind nach Höhe

Wo verfügbar, stehen hier die Modellwerte ICON-D2 für 80, 120 und 180 m. Fehlen sie, wird aus dem 10-m-Messwert über ein logarithmisches Windprofil hochgerechnet (Rauigkeit 0,1 m, offenes Gelände) — dann steht im Kopf der Karte „Rechenwert“. Über Wald oder Bebauung weicht das tatsächliche Profil davon ab.

Bewölkung

Angegeben in Achteln (Okta), wie in der Fliegerei. Umgerechnet aus Prozent mit zwei Sonderregeln: über 0 % wird nie 0/8 angezeigt, und 8/8 erst ab 94 %, weil 8/8 „vollständig bedeckt“ heißt.

0–1/8 und 7–8/8 sind stabile Verhältnisse. 2–6/8 heißt durchziehende Lücken — die Einstrahlung flackert, und die 600er-Schwelle hält nicht verlässlich, auch wenn sie im Moment des Abrufs gehalten wird.

Die Untergrenze ist geschätzt: 125 mal (Temperatur minus Taupunkt) in Metern. Die Faustformel gilt nur für Quellbewölkung; ab 88 % Bedeckung wird sie nicht angezeigt. Unter 150 m ist sie rot.

Einstrahlung heute

Grün ist die Satellitenmessung bis jetzt, braun die ICON-D2-Prognose über den ganzen Tag, die schwarze Linie die Schwelle. „Fenster ≥ Schwelle heute“ auf der Hauptkarte nennt, von wann bis wann die Prognose die Schwelle hält.

Wetter · nächste 7 Tage

Stündliche Werte aus derselben Modellkette wie die Aussicht — kein zusätzlicher Abruf. Das Bild beginnt um Mitternacht heute, nicht zur aktuellen Stunde: so sieht man auch, was heute schon war. Die senkrechte blaue Linie zeigt, wo jetzt ist; der Satz oben schaut dagegen nur nach vorn.

Das Band oben ist die Bewölkung, je dunkler desto bedeckter — man sieht, wo die Decke aufreißt. Die Balken sind der Niederschlag je Stunde, mit einer Mindesthöhe, damit ein Zehntelmillimeter neben einem Fünfmillimeterbalken nicht verschwindet.

Regenphasen werden nicht über trockene Stunden hinweg zusammengefasst. Vier Schauer mit Pausen zu einem Block „06–13 Uhr“ zu verschmelzen wäre bequemer zu lesen, aber falsch: dazwischen kann man fliegen.

Aussicht 14 Tage

Zwei Ampeln je Tag, und sie sagen mit Absicht Verschiedenes. Derselbe Tag kann grün für Fotogrammetrie und rot für PV sein — deshalb stehen beide nebeneinander.

PV-Thermografie: bewertet gegen die Normvorgabe von 600 W/m² in Modulebene. Zusätzlich geht der Wind ein — er ist kein Normwert, kühlt aber den Temperaturunterschied weg, den die Thermografie messen soll. Hier ist viel direkte Sonne gut.

Fotogrammetrie: hier ist gleichmäßiges Licht gut. Geprüft wird je Stunde die Sonnenhöhe, das Lichtregime aus der Bewölkung und die Flugtauglichkeit gegen deine Grenzwerte. Flackern wird in der Prognose nicht gerechnet — Stundenwerte aus einem Modell glätten es weg, eine Flackerzahl daraus wäre erfundene Genauigkeit.

Zwei verschiedene Fenster. Das Strahlungsfenster sind die Stunden über der Schwelle, das Sonnenfenster die Stunden mit Sonne über 25°. Derselbe Regen kann im einen liegen und im anderen nicht — deshalb steht überall dabei, welches gemeint ist. Die Wetterzeile oben an jedem Tag trägt dagegen ausschließlich Tageswerte.

Die Verlässlichkeit fällt mit der Vorlaufzeit: die ersten Tage kommen aus dem hochauflösenden Regionalmodell, danach aus immer gröberen. Ab etwa einer Woche taugt die Aussage zu einem einzelnen Tag nur noch zur Grobplanung — deshalb steht sie an jeder Zeile.