Woher die Werte kommen
GTI und GHI in Modulebene stammen aus der Satellitenmessung EUMETSAT MTG,
aufbereitet über Open-Meteo. Raster rund 2,5 km, 10-Minuten-Takt, etwa 20 bis 25 Minuten
Verzögerung. Das Modell ist im Abruf ausdrücklich festgelegt
(satellite_radiation_seamless) — ohne diese
Festlegung liefert die Schnittstelle eine Mischung aus Messung und Prognose, und die wäre
als Messung beschriftet, ohne es zu sein.
Gegenprobe DWD ist eine echte Bodenmessung der Globalstrahlung von der nächsten
DWD-Strahlungsstation, über Bright Sky abgerufen. Der DWD misst nur horizontal; die
Umrechnung auf die Modulebene erfolgt hier über die Erbs-Korrelation und das
Hay-Davies-Modell. Das ist ein Rechenweg, kein Messwert in Modulebene — und die Station
kann je nach Standort mehrere Dutzend Kilometer entfernt sein. Die Entfernung steht deshalb
immer dabei.
Modell ICON-D2 ist die Vorhersage des DWD zum selben Zeitpunkt. Weichen Messung und
Modell stark voneinander ab, ist die Lage instabil — dann vor Ort messen.
Wind, Temperatur, Taupunkt, Bewölkung, Sicht kommen aus den DWD-Beobachtungen über
Bright Sky. Der Kp-Index kommt von der NOAA SWPC.
Satellitenwerte sind ein Flächenmittel, keine Punktmessung. Für einen normkonformen
Prüfbericht nach IEC 62446-3 bleibt die Messung mit Pyranometer in Modulebene am Standort
erforderlich. Diese App ist die Plausibilitätsprüfung davor.